Tag : tierschutz

Sie helfen und werden dafür bestraft: Das Tierschutzgesetz schadet dem Tierschutz!

In den letzten Wochen haben mich unzählige Zuschriften von Vereinen und engagierten Einzelpersonen aus ganz Österreich erreicht – mit dem Ersuchen mich nochmal zum novellierten Tierschutzgesetz zu äußern. Denn die letzte Novelle verunmöglicht ihnen ihre Arbeit, kriminalisiert ihren Einsatz für die Tiere und bedroht diese damit fundamental.

Meine bereits im Januar, im Vorfeld der Novellierung, geäußerte Kritik am Tierschutzgesetz grundsätzlich hat sich nicht geändert. Ganz maßgebliche Bereiche fehlen weiterhin – und viele fragen sich warum. Und leider wurde nun die bereits sehr lange Liste der Beanstandungen durch die Novelle um einen Punkt erweitert.

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Protest: Das Tierschutzgesetz muss die Tiere schützen – nicht die Interessen von Lobbys!

Welpenhandel, Ferkelkastration, Anbindehaltung, Bauernhofkatzen, Hundewürger, Internetverkauf – massive Rückschritte beim Tierschutz stehen bevor und müssen von uns gemeinsam verhindert werden. Das gelingt uns nur, wenn wir genügend Druck auf die EntscheidungsträgerInnen aufbauen.

Bis zum 3. Februar sind zwei Novellierungen in Begutachtung, die den Tierschutz in Österreich um Jahrzehnte zurückwerfen könnten. Ohne Not und ohne Sinn wollen die Regierungsparteien da einerseits bestehende Regelungen wieder lockern. Andererseits wird nach wie vor der Wunsch nach deutlichen Verbesserungen ignoriert – trotz gleichlautender Meinung aller ExpertInnen und dem Protest von zigtausenden Menschen. Worum geht’s? Hier ein grober Überblick.

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Wo die verstoßenen Hunde und Katzen wohnen – Auf Besuch im TierQuarTier Wien

Mit der Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy und Gemeinderat Joe Taucher war ich vor kurzem vor Ort. Und habe kennengelernt, wie zeitgemäße Tiervermittlung aussieht.

Hundewelpen in Glaskästen, am Straßenrand ausgesetzte Katzen, Hasen die in der Auslage sitzen – ich habe in den letzten Monaten schon viele Missstände dokumentiert, auf die mich WienerInnen aufmerksam gemacht oder die ich in Einkaufszentren und bei Spaziergängen durch die Stadt selbst beobachtet habe. Gemeinsam mit vielen anderen habe ich Petitionen unterstützt, Briefe an die Politik geschrieben, Aufrufe geteilt und damit versucht den Anliegen der Tiere in der Stadt eine Stimme zu geben und jene zu unterstützen, die sich für sie unermüdlich einsetzen.

Doch ich wollte mir auch einmal die andere Seite ansehen – Wo landen all die Tiere, die in einem „Impulskauf“ in einer Tierhandlung erworben und später ausgesetzt oder von der Behörde abgenommen werden, weil die BesitzerInnen nicht die Verantwortung übernehmen wollten, die damit einhergeht? Wer kümmert sich um diese armen Lebewesen und wie läuft ihre Betreuung genau ab? Weil ich mehr Informationen haben wollte und ich grundsätzlich nicht alle Jubelbotschaften glaube, die mitunter so auf Prospekten stehen, habe ich mir das mal genauer angesehen.

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Geschafft! Sunny ist gerettet. Wie es dazu kam und wie Du ein Teil davon werden kannst.

Es ist wenige Wochen her, da lernte ich Brigid Weinzinger erstmals persönlich kennen. Sie war für mich eigentlich keine Unbekannte – ihre frühere politische Tätigkeit im österreichischen Nationalrat und auch ihr Engagement für Tier & Mensch als Trainerin und Coach unter dem Titel „denktier“ waren mir schon vorher ein Begriff.

Eine gemeinsame Freundin arrangierte ein Treffen und so durfte ich kurz danach ihr beeindruckendes Hofprojekt „Sternpferd“ kennenlernen, wo sie sich um in Not geratene Pferde kümmert, diese betreut, vermittelt oder bei Bedarf auch bei sich aufnimmt. Bei meinem Besuch am Hof dachte ich mir gleich: „Das möchte ich gerne irgendwie unterstützen.“

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Wir sind viele! Gemeinsam den Tierschutz vorantreiben.

Vor kurzem wurde ein wichtiger Erfolg für die Tierrechte in Wien erzielt – die auf der Ausbeutung von Tieren basierende „Attraktion“ im Prater, das sogenannte „Pony-Karussell“, wird demnächst endlich geschlossen. Ein Erfolg vor allem auch für die einschlägige NGO-Szene, die mit Unterstützung der Stadt Wien und der Tierschutzombudsstelle erreichen konnte, dass die Betreiberin dem Druck schlußendlich doch nachgab.

Dem gingen teilweise jahrelange öffentliche Kampagnen voraus und monatelange Gespräche hinter verschlossenen Türen. Einen entscheidenden Einfluss aber hatten am Ende, wie die Betreiberin selbst in einem Interview freimütig einräumt, zwei konkrete Faktoren und beide haben etwas mit dem Engagement der Menschen, also dem Druck von unten bzw. individueller gesellschaftspolitischer Zivilcourage zu tun. Sehen wir uns das genauer an.

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