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Dr. Sebastian Bohrn Mena (* 21. März 1985 in Wien) ist chilenisch-österreichischer Ökonom und Publizist. Er ist Nachkomme politischer Flüchtlinge aus Chile. Sein Großvater, der sozialistische Gouverneur Gregorio Mena Barrales, wurde als Mitstreiter von Salvador Allende von der faschistischen Diktatur abgesetzt und konnte erst nach zweijähriger Gefangenschaft im Jahr 1975 nach Österreich fliehen. Seine Mutter ist die für ihr gesellschaftliches Engagement mehrfach ausgezeichnete Psychologin Dr. Aida Bohrn, sein Vater der österreichische Psychologe Dr. Karl Bohrn.


Mit einer Lehre zum Buchhändler stieg Sebastian Bohrn Mena früh ins Berufsleben ein. Bereits während der Lehrzeit begann er sich gewerkschaftlich zu organisieren und wechselte im Anschluss auch beruflich in die ArbeitnehmerInnen-Vertretung. Berufsbegleitend absolvierte er die Matura und danach seine beiden Studien der Unternehmensführung sowie der Psychotherapiewissenschaften.  In dieser Zeit war er im familiären Institut für Sozial- und Gesundheitspsychologie als Geschäftsführer und in der Suchtpräventionsarbeit tätig.


Danach setzte er seine Forschungsarbeit als Universitätsassistent an der Sigmund Freud PrivatUniversität fort, wo er einen Fokus auf transgenerationale Traumatisierung legte. Parallel dazu war er als Leiter Kommunikation & Kooperationen auch für internationale universitäre Vernetzung mitverantwortlich. Anschließend wechselte er in die Volksbildung (VHS Wien). Er wirkte dort als Direktor der Volkshochschule Penzing und koordinierte zusätzlich die gesellschaftspolitischen Veranstaltungsreihen der Wiener Volkshochschulen.


Es folgte eine Tätigkeit als Bereichssprecher für Kinderrechte & Tierschutz in einem Parlamentsklub. Er ist gegenwärtig Geschäftsführer der Ökosozialen Zukunft GmbH, einem auf ökologische und soziale Veränderung ausgerichteten Beratungsunternehmen. Nebenberuflich wirkt er als Kolumnist sowie als Coach. Im September 2020 erscheint sein Buch "Besser Essen - Wie wir über unseren Teller die Welt gestalten", zu dem die berühmte Verhaltensforscherin Jane Goodall ein persönliches Geleitwort beigesteuert hat.


Bohrn Mena engagiert sich seit seinem 16. Lebensjahr ehrenamtlich. Er wirkte in der Vertretung von Lehrlingen und Studierenden, später als Mittelbauvertreter im akademischen Senat der Universität. Darüber hinaus bekleidete er Vorstandsfunktionen in zahlreichen gemeinnützigen Vereinen und initiierte das österreichische Tierschutzvolksbegehren. Für sein umfassendes ehrenamtliches Engagement für Menschenrechte, Natur und Tierwohl, wird er mit der "Albert Schweitzer Medaille für humanitäre Verdienste" ausgezeichnet.


Sebastian Bohrn Mena ist mit Autorin und Arbeitsexpertin Veronika Bohrn Mena (ehemals Kronberger) verheiratet und stolzer Vater eines gemeinsamen Sohnes. Mehr zu seinem Werdegang findet sich auch im Lebenslauf. Ein Möglichkeit des direkten Austausches findet sich auf seiner Facebook-Seite.