Tag : spoe

Solidarität ist unsere Stärke: Miteinander statt Spaltung!

Ich wurde mittlerweile sehr oft gefragt, wieso ich am Wiener Landesparteitag 2016 keine Rede gehalten oder warum ich bei gewissen Anträgen so abgestimmt habe. Und auch welche Meinung ich zu den aktuellen Dynamiken in der SPÖ hätte und wo ich mich da verorte. Damit es keine Missverständnisse gibt möchte ich hier darauf eingehen.

Denn ich habe bei meiner Kandidatur im Herbst angekündigt, dass ich stets Einblick geben werde in die Motive und Hintergründe für mein Handeln. Das ist für mich essentiell. Mir ist wichtig, dass alle nachvollziehen können wieso ich mich so verhalten habe und was ich damit bezwecke.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mein offener Brief an Werner Faymann.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann!
Lieber Genosse Werner!

Ich schreibe Dir diesen offenen Brief um Dir einen authentischen Einblick in die Gedankenwelt eines Mitglieds von der Basis zu ermöglichen. Um Dich zeitnah zu informieren, dass ich ernsthaft überlege mein Engagement in der SPÖ zu beenden und weil ich Dir auch erklären möchte, wieso ich inzwischen soweit gekommen bin. Ich schreibe Dir, weil ich eine Antwort möchte. Ja, von Dir persönlich.

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Die neue Arbeiterklasse: Prekäre, Atypische und Scheinselbstständige

„Die Kraft und die Stärke der Sozialistischen Partei liegt in den Betrieben, bei den arbeitenden Menschen. Jeder Sozialist ist daher ein Gewerkschafter.“

So steht es im SPÖ-Parteibuch meines Vaters von 1970, gleich links auf der Umschlagsseite. Ich blättere gerne in dem kleinen Büchlein mit dem Stempel der Bezirksorganisation Floridsdorf, mit den Beitragsmarken und den vielen Parolen. Sie stammen aus einer anderen Zeit und so sind sie auch formuliert. Doch sie tragen etwas Starkes, etwas Zeitloses in sich. Den Anspruch unsere Gesellschaft dahingehend zu verändern, dass alle Menschen irgendwann die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben haben.

Daran hat sich nichts geändert. Ich frage mich, beim durchblättern des schönen, in roten Stoff gebundenen Büchleins, ob diese Ansprüche schon vor 45 Jahren als „Utopien“ abgetan wurden oder ob irgendwer jemals wirklich an ihre Umsetzung geglaubt hat. Heute findet sich wenig davon in unserer Bewegung. Sowohl die hehren Ziele als auch der notwendige Kampfgeist sind verloren gegangen. Und das ist dramatisch, nähern wir uns doch in der Reichtumsverteilung gegenwärtig Verhältnissen wie zu Beginn des 20. Jahrhunderts an.

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Offener Brief: An die Machterhalter, Blockierer und Sesselkleber in der SPÖ

Liebe „Urgesteine“!
Liebe „Graue Eminenzen“!

Habe ich mich in einem offenen Brief am 5. Juni an alle SozialdemokratInnen gewandt, so möchte ich heute meine Worte direkt an Euch richten. An Euch, die Ihr seit Jahrzehnten bestimmend in der Sozialdemokratie tätig seid. An Euch, die Ihr vielfach überhaupt nie woanders gearbeitet habt, als in der Partei oder in ihrem direkten Einflussbereich. An Euch, die Ihr den Großteil Eurer Lebenszeit und Energien in die Bewegung investiert habt – und dabei mitunter Freunde und Familie, Hobbys und Euch selbst vernachlässigt habt.

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