Tag : kapitalismus

1.000 Milliarden jährlich: Wie wir alle systematisch bestohlen werden

Vor etwas mehr als einem Jahr wurden die „Panama Papers“ veröffentlicht – eine Zusammenstellung von Millionen an Dokumenten die beweisen, wie Superreiche, ihre Konzerne und ihre Handlager in Banken, systematisch Geld an der Steuer vorbei in sogenannte „Steuerparadiese“ verschieben. Teils sogar völlig legal und unter Ausnutzung diverser Möglichkeiten, die extra für sie geschaffen wurden. Kurz gesagt: Wir alle werden dadurch von ihnen bestohlen.

Auf diese Weise entsteht alleine in den Ländern der Europäischen Union ein Schaden in Höhe von über 1 Billion Euro – jährlich. Diese eintausend Milliarden fehlen den Staaten bei der Bekämpfung der Armut, bei den Pensionen, zur Unterstützung der sozial Schwachen, zur Finanzierung von Bildung, Gesundheit und Infrastruktur. Dieses Geld fehlt der Gemeinschaft, egal in welchem Bereich und befeuert die Spaltung von Armen und Ausgebeuteten.

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BürgerInnen gegen Konzerne – Unser Widerstand ist wichtig!

Täglich prasseln die Werbebotschaften der Konzerne auf uns ein: Kauf das, konsumiere jenes, beweise allen deine „Unabhängigkeit“, deine „Männlichkeit/Weiblichkeit“ oder deine „Individualität“ durch den Erwerb eines spezifischen Produkts. Descartes „Ich denke, also bin ich“ wird heute ein „Du kaufst, also bist du besser“ entgegengestellt. Viele meinen, es würde sich nicht lohnen gegen die desaströsen Machenschaften

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Mein Recht auf Stadt: „Wiener Räume“

Wenn man an frei zugängliche Räume ohne Konsumzwang in der Stadt denkt, fallen einem leider nicht allzu viele ein – vielleicht die öffentlichen Grünflächen, außerhalb der Sperrzeiten natürlich. Die es in manchen Wiener Bezirken mehr, in anderen weniger gibt und die auch nicht für alle immer nutzbar sind: Aus einigen werden Hundehalter*innen aufgrund eines strikten „Hundeverbots“ mit ihren vierbeinigen Freunden verbannt, in anderen gibt es keine Spielanlagen für Kinder und auf nicht wenigen Grünflächen finden nahezu durchgehend Feste, Feiern oder sonstige Großveranstaltungen statt. Und jene Grünflächen, die da zeitlich und räumlich „übrig bleiben“, sind in den Sommermonaten aufgrund der geringen Alternativen so überfüllt, dass man auch ohne fremdbestimmtes Programm fast schon einem „Fest“ beiwohnen muss.

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