Alltagsrassismus darf nicht verharmlost werden!

#Alltagsrassismus ist besonders perfide: Seltsame Blicke, unpassende Fragen, halblustige Scherze, beiläufige Äußerungen – das „Repertoire“ ist schier unerschöpflich. Er begegnet uns überall und man ist trotzdem in den seltensten Fällen darauf vorbereitet auf der Straße, am Arbeitsplatz, in Lokalen und allen sonstigen erdenklichen Orten damit konfrontiert zu werden.

Ich habe im Laufe der Jahre hunderte Erzählungen von Bekannten, Verwandten und Freunden gehört über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung wegen ihrer Herkunft, Sprache oder Hautfarbe. Und auch ich selbst musste mir schon viel anhören. Erst kürzlich ist mir der Alltagsrassismus wieder persönlich begegnet. Und darüber möchte ich heute kurz berichten. Ich habe lange gezögert, finde es aber notwendig. Weil es an- und ausgesprochen werden muss.

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Wir sind viele! Gemeinsam den Tierschutz vorantreiben.

Vor kurzem wurde ein wichtiger Erfolg für die Tierrechte in Wien erzielt – die auf der Ausbeutung von Tieren basierende „Attraktion“ im Prater, das sogenannte „Pony-Karussell“, wird demnächst endlich geschlossen. Ein Erfolg vor allem auch für die einschlägige NGO-Szene, die mit Unterstützung der Stadt Wien und der Tierschutzombudsstelle erreichen konnte, dass die Betreiberin dem Druck schlußendlich doch nachgab.

Dem gingen teilweise jahrelange öffentliche Kampagnen voraus und monatelange Gespräche hinter verschlossenen Türen. Einen entscheidenden Einfluss aber hatten am Ende, wie die Betreiberin selbst in einem Interview freimütig einräumt, zwei konkrete Faktoren und beide haben etwas mit dem Engagement der Menschen, also dem Druck von unten bzw. individueller gesellschaftspolitischer Zivilcourage zu tun. Sehen wir uns das genauer an.

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Mit den Gewerkschaften regieren: Hoffnung für prekär Beschäftigte

Ein Kommentar von Veronika Kronberger

Im Mitgliedermagazin „Kompetenz“ der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), stellt die aktuelle Cover-Story das Thema Scheinselbstständigkeit und die watchlist-prekaer.at in den Mittelpunkt. Das ist wichtig weil es zeigt, wie hoch unser Einsatz für Betroffene von Ausbeutung ist und dass wir nicht weggesehen, wenn Menschen ihre soziale Absicherung vorenthalten wird und sie zu „ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse“ degradiert werden.

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Die „dummen FPÖ-WählerInnen“?!

Gerade in Zeiten, in denen die FPÖ bei nahezu allen Wahlen stark an Stimmen gewinnt, so dass sogar das reale Risiko eines Bundespräsidenten Norbert Hofer im Raum steht und die ehemals stärkste Partei des Landes auf 11,3 Prozent gefallen ist, sollte Ursachenforschung betrieben werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse als Ursache für Wahlentscheidungen. Eine kritische Reflexion von Gewerkschafterin Veronika Kronberger.

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#AufanKaffee mit Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky

„Das Kind wird dazu angeregt selbstständig an die Lösung von Aufgaben heranzutreten, damit es sich einst im Leben auf seine Kraft verlassen kann und nicht das gedankenlose Opfer gewissenloser Menschen wird.“

Diese so wertvollen und wahren Worte zur idealtypischen Wirkweise von Schule könnten von Jürgen Czernohorszky stammen. Denn er lebt sie, als neuer Stadtschulratspräsident von Wien. Tatsächlich aber entstammen sie einer Rede seines Vorgängers aus dem Jahre 1930, dem herausragenden Schulreformer Otto Glöckel.

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Gemeinsam gegen Hetze und Spaltung auftreten!

Die Fanpages führender rechter Politiker und „deutschnationaler“ Seiten weisen extrem hohe Like-Zahlen auf, einschlägige Facebook-Gruppen haben viele tausende Mitglieder. Mit einem „Like“ signalisiert man nicht nur die Zustimmung zu den Inhalten, man abonniert damit auch die Aktualisierungen der Seiten und Gruppen und erhält laufend Zugang zu von ihnen verbreiteten Botschaften.

Der Logik von Facebook folgend, beeinflusst man mit einem Like für eine Seite auch den Algorithmus der individuell entscheidet, welche sonstigen Inhalte man angezeigt bekommt. Je mehr Seiten mit rechten Inhalten man liked, umso mehr Seiten mit rechten Inhalten werden vorgeschlagen. Je mehr „Freunde“ man hat, die einschlägige Seiten geliked haben, umso mehr entsprechender Content wird in der Timeline erscheinen.

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