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Warum wir Alexander Van der Bellen wählen müssen. Nicht für ihn, sondern für unsere Demokratie.

Zur Wahl des Bundespräsidenten wurde eigentlich schon alles gesagt. Man kennt die Kandidaten, teilweise besser als man sie kennen möchte. Man kennt ihre Haustiere, ihre Familienangehörigen, ihre Essgewohnheiten, ihre musikalischen Vorlieben. Und viel wichtiger: Man kennt mittlerweile auch hinreichend ihre politischen Netzwerke, ihre UnterstützerInnen und ihre Financiers.

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Kinder sind immer die Schwächsten – Warum wir keine SPÖ brauchen, die sie nicht mehr vor Armut & Perspektivenlosigkeit schützt

„Eine Gesellschaft ist nur so viel wert, wie sie bereit ist, für die Schwächsten ein Netz auszuspannen, in dem jeder aufgefangen werden kann und keiner verloren geht.“ (Erwin Ringel)

Kinder sind die Hauptbetroffenen bei Kürzungen von Sozialleistungen, wie etwa bei der Mindestsicherung oder der Familienbeihilfe. Niemand von uns kann sich aussuchen, wo er oder sie geboren wird und mit welchen Eltern. Als Kind hat man keine Möglichkeit etwas an der eigenen Lebenssituation zu ändern. Kinder sind völlig abhängig von unserer Unterstützung und unserer Fürsorge. Und sie sind den Entscheidungen der Politik ausgeliefert.

Seit Tagen hadere ich mit mir, wie stark die öffentliche Kritik an einer Regierung und ihrem sozialdemokratischen Kanzler in der jetzigen Situation sein darf und muss. Darf, um nicht noch mehr den erstarkenden Rechtsextremismus durch Uneinigkeit innerhalb der „Linken“ indirekt zu unterstützen. Muss, damit ich mich in meiner Haut noch wohlfühlen kann, als kritischer politischer Mensch, der aktuell weitestgehend zum Zuschauen verdammt ist.

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Wieso wir bei Kürzungen von Sozialleistungen bei den Ärmsten und Schwächsten am Ende alle verlieren

„Es muss einen Unterschied geben zwischen Mindestsicherung und Arbeitseinkommen“ – das ist eines der derzeit am häufigsten genannten Argumente für eine Kürzung dieser letzten Absicherung. Wir wissen, dass durch eine Kürzung der Sozialleistungen noch nie auch nur ein einziger Job geschaffen wurde. Auch die Arbeitseinkommen steigen dadurch nicht.

Im Gegenteil, die Wahrscheinlichkeit erhöht sich eher, dass diese mittelfristig sogar sinken. Je niedriger wir die Grenze der Sozialleistungen ansetzen, umso höher ist das Risiko der zunehmenden Entwürdigung und Ausbeutung am Arbeitsmarkt. Und befeuern damit auch die fortschreitende Prekarisierung, die mittlerweile breite Teile der Bevölkerung bedroht.

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Sie bedrohen mich persönlich, aber meinen uns alle. Wieso ich trotzdem nicht aufhöre.

Sich dem Hass und der Hetze im Netz entgegenzustellen und mit Klarname dagegen entschieden aufzutreten, birgt leider ein gewisses Risiko in sich. Umso mehr, je bekannter man wird. Mittlerweile erreiche ich hier weit über 250.000 Menschen pro Woche. Und werde immer wieder auf der Straße erkannt. Mord- und Gewaltdrohungen gab es von Beginn weg. Inzwischen kommen auch immer öfter Klagsdrohungen hinzu.

Diese Drohungen verfolgen das gleiche Ziel: Mich einschüchtern, mundtot machen, aufhalten. Wenn deine Existenz gefährdet wird, gleich ob durch die Androhung körperlicher Gewalt oder des finanziellen Ruins, dann macht das im ersten Moment Angst. Auch mir. Jetzt wo ich Vater werde noch mehr. Und ich bin jedes Mal erneut kurz versucht es bleiben zu lassen, nur um mich dem nicht mehr aussetzen zu müssen.

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„Wer eine gute Idee hat oder mitmachen möchte, soll sich einfach bei mir melden!“ #AufanKaffee mit Astrid Rompolt

Sinn und Zweck von #AufanKaffee ist ja, dass ich Euch Leute vorstelle, die ich für ihr politisches Engagement, ihre Ansichten und ihre Positionen schätze. Manche von ihnen kennt Ihr bereits, andere vielleicht noch nicht. Doch es zahlt sich aus sie kennenzulernen, sind viele von ihnen ja auch Eure gewählten VertreterInnen im Bezirk, Land oder Bund.

Ein Mensch, den ich erst vor kurzem persönlich kennengelernt habe, der aber bereits jetzt zu meinen Favourites in der Wiener SPÖ zählt, ist Astrid Rompolt. Sie ist die stellvertretende Bezirksvorsteherin in der Leopoldstadt, Wiens zweitem Gemeindebezirk. Dort fanden vor kurzem Wahlen statt, ich hatte das Team vor Ort ein bisschen unterstützt.

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Wo die verstoßenen Hunde und Katzen wohnen – Auf Besuch im TierQuarTier Wien

Mit der Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy und Gemeinderat Joe Taucher war ich vor kurzem vor Ort. Und habe kennengelernt, wie zeitgemäße Tiervermittlung aussieht.

Hundewelpen in Glaskästen, am Straßenrand ausgesetzte Katzen, Hasen die in der Auslage sitzen – ich habe in den letzten Monaten schon viele Missstände dokumentiert, auf die mich WienerInnen aufmerksam gemacht oder die ich in Einkaufszentren und bei Spaziergängen durch die Stadt selbst beobachtet habe. Gemeinsam mit vielen anderen habe ich Petitionen unterstützt, Briefe an die Politik geschrieben, Aufrufe geteilt und damit versucht den Anliegen der Tiere in der Stadt eine Stimme zu geben und jene zu unterstützen, die sich für sie unermüdlich einsetzen.

Doch ich wollte mir auch einmal die andere Seite ansehen – Wo landen all die Tiere, die in einem „Impulskauf“ in einer Tierhandlung erworben und später ausgesetzt oder von der Behörde abgenommen werden, weil die BesitzerInnen nicht die Verantwortung übernehmen wollten, die damit einhergeht? Wer kümmert sich um diese armen Lebewesen und wie läuft ihre Betreuung genau ab? Weil ich mehr Informationen haben wollte und ich grundsätzlich nicht alle Jubelbotschaften glaube, die mitunter so auf Prospekten stehen, habe ich mir das mal genauer angesehen.

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